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3.5 Pièces, 151 m²

Type de bien

Maison

Disponibilité

À convenir

Prix de vente

CHF 990'000

7536 Sta. Maria Val Müstair

Adresse copiée

En ligne depuis 3 heures

Caractéristiques principales

En ligne depuis 3 heures

Type de bien

Maison

Pièce

3.5

Nombre d'étages

2

Surface habitable

151 m²

Construction

Non disponible

Année de rénovation

2021

Disponibilité

À convenir

Surface du terrain

216 m²

Surface utile

176 m²

Prix de vente

Prix de vente

CHF 990'000

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Équipements

Cheminée

Description

Stalla d'Immez


Vier Jahrhunderte Stall, heute Wohnloft

Die Stalla wurde in den vergangenen Jahren von den Eigentümern für Auszeiten und Ferien gut und gern vermietet. Sympathischen Teilzeitbewohnern bot sie ein komfortables und überraschendes Obdach.

Von aussen hat das landwirtschaftliche Zweckgebäude seine Identität bewahrt: bescheiden und unauffällig steht es seit Jahrhunderten an seinem Platz. Wer darin Quartier bezieht, erlebt eine schöne Wandlung – und einen unerwartet grosszügigen Raum hinter den alten Mauern.

Dass die Stalla in Santa Maria über die Jahre viele Freundinnen und Freunde gewonnen hat, ist keine Überraschung.

Ein Stall aus dem 17. Jahrhundert, ein mächtiger Dachstuhl aus Fichte und Lärche, 151 Quadratmeter nahezu ungeteilter Raum. Die Stalla d'Immez in Santa Maria Val Müstair wurde 2021 zum Wohnen umgebaut – ohne ihre frühere Nutzung unsichtbar zu machen.

Andreaskreuze tragen weiterhin das Dach, die alte Heubahn durchquert den Raum, Bohlen des ehemaligen Heubodens wurden wiederverwendet. Dazwischen: Küche, Wohnen und zwei Schlafbereiche auf unterschiedlichen Ebenen. Über allem spannt sich die bis zu acht Meter hohe Dachkonstruktion.

Die Stalla liegt auf 1'375 m ü. M. im Biosphärenreservat Val Müstair, mit Blick auf Piz Lad und Piz Terza.

Ein Stall neben dem Wohnturm

Als die Schriftsteller Micha Friemel und Tim Krohn nach Santa Maria zogen, übernahmen sie ein kleines historisches Ensemble: einen Wohnturm, dessen Grundmauern rund tausend Jahre zurückreichen, und den angrenzenden Stall aus dem 17. Jahrhundert.

Zunächst wurde das Haupthaus wieder bewohnbar gemacht. 2020 begann, in enger Absprache mit der Bündner Denkmalpflege, der Umbau des Stalls.

Vieles blieb: die Natursteinmauern mit Kalkputz, Spuren gotischer Ornamentik, die Heubahn und vor allem der eindrückliche Dachstuhl mit seinen Andreaskreuz-Streben. Auch der ehemalige Stallbereich im Erdgeschoss wurde weitgehend belassen. Darüber blieb der frühere Heuraum als zusammenhängendes Volumen erhalten.

Der Umbau folgt einer einfachen Idee: möglichst wenig unterteilen. Neue Elemente wurden dort eingestellt, wo sie für das Wohnen notwendig sind. Das alte Tragwerk gibt dem Raum seine Ordnung.

Ein grosser Raum

Die 151 m² Wohnfläche werden als nahezu durchgehender Raum erlebt. Kochen, Essen, Wohnen und Schlafen liegen unter demselben Dach. Nicht Wände gliedern das Loft, sondern Tragwerk, Niveauwechsel, Materialien und einzelne eingestellte Elemente.

Drei Spuren des früheren Stalls bestimmen den Raum besonders: die Andreaskreuze des Dachstuhls, die historische Heubahn und ein Podest aus den originalen Bohlen des Heubodens.

Auch der Boden erzählt von der früheren Nutzung. Geschliffener Beton trifft auf alte Holzdielen und wiederverwendete Bohlen. Neue Oberlichter liegen zwischen den Balken und bringen Tageslicht tief in das grosse Volumen, ohne die Lesbarkeit der historischen Konstruktion zu verlieren.

Kochen, essen, wohnen

Die Küche steht frei im Raum. Eine schwarze Kochinsel mit dunkler Steinabdeckung bildet ihren Mittelpunkt. Der Essplatz liegt erhöht auf dem Bohlenpodest; ein grosser Tisch aus massivem Kirschholz steht im Zentrum.

Daneben öffnet sich der Wohnbereich bis unter den acht Meter hohen Giebel. Kalkverputzte Wände, geschliffener Beton, altes Holz und die kräftige Dachkonstruktion geben ihm seine Atmosphäre.

Es ist weniger ein klassischer Wohnraum als ein grosses, bewohnbar gewordenes Volumen.

Schlafen auf zwei Ebenen

Die beiden Schlafbereiche liegen übereinander.

Der untere befindet sich auf der Hauptebene und wird durch eine Wand aus Holzbohlen vom übrigen Loft abgesetzt. Teile des Holzes stammen aus der historischen Konstruktion. Eine schwarze Wendeltreppe aus Stahl führt von hier zur Empore.

Diese ist als eigenständige Stahlkonstruktion in den Bestand eingestellt und mit Holz verkleidet. Direkt unter dem Giebel liegt der zweite Schlafbereich. Von hier öffnen sich die Fenster auf Piz Lad und Piz Terza.

Bad

Das Bad ist der einzige geschlossene Raum des Lofts. Ein dreieckiges Oberlicht in der Dachschräge bringt Tageslicht von oben.

Die Ausstattung ist auf das Wesentliche konzentriert: Badewanne für zwei, Regendusche, WC und Waschtisch. Helle Oberflächen und die ungewöhnliche Raumhöhe geben dem kleinen Grundriss Grosszügigkeit.

Wintergarten

In einem ehemaligen Bereich der Knechtekammern liegt ein unbeheizter Wintergarten von 25m2, der im Winter zum beheizten Raum hin geöffnet werden kann. Seine gerundete Geometrie setzt sich bewusst vom Hauptraum ab; ein heller Kiefernboden und ein gusseiserner Contura-Holzofen bestimmen den Raum. Als geschützter Zwischenbereich lässt er sich auch unabhängig vom Loft nutzen – besonders in den Übergangszeiten und an kalten Tagen.
Gartenblätz

Ein ruhiger 137m2 grosser Garten – ein paar Schritte vom Haus – zum Ausspannen, Picknicken, Gemüse und Obst ziehen kann dazugekauft werden.

Selber bewohnen oder teilweise weitervermieten: Ihre Wahl

Die neuen Besitzer der Stalla haben die Option, permanent selber darin zu wohnen. Oder die Loft teilweise an Erholungssuchende zu vermieten und einen Ertrag zu realisieren. Die Familie Krohn, Verkäufer des Stalls, würden diese Form des bewirtschafteten Wohnen gegen Entgelt für die neuen Eigentümer gern organisieren.

Santa Maria Val Müstair

Santa Maria liegt auf 1'375 m ü. M. im Val Müstair, südlich des Ofenpasses und unmittelbar am Schweizerischen Nationalpark. Das Tal ist UNESCO-Biosphärenreservat und hat sich eine bemerkenswerte Eigenständigkeit bewahrt. Im Dorf und seiner Umgebung finden sich die traditionsreiche Handweberei Tessanda, kleine Werkstätten, eine Whiskybrennerei und eine Landschaft, die unmittelbar vor der Haustür beginnt.

Zehn Autominuten talauswärts steht das Kloster St. Johann in Müstair. Um 775 zur Zeit Karls des Grossen gegründet und seit 1983 UNESCO-Welterbe, bewahrt es einen der bedeutendsten Zyklen frühmittelalterlicher Wandmalerei Europas.

Wer sie einmal gesehen hat, versteht vielleicht, warum man im Val Müstair Zeit etwas anders misst. Die Stalla d'Immez selbst liegt zurückversetzt von der Hauptstrasse. Zum Haus gehören rund 137m² Garten mit Kräutern, Blumen und Beeren sowie ein Parkplatz im Hof.

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